Die Management-Form der Zukunft

Jedes Management ist Interim Management – diesen Standpunkt vertritt Dr. Reinhard K. Sprenger, der profilierteste Managementberater Deutschlands, mit voller Überzeugung. Als Berater der DIS Interim will er mit dazu beitragen, Interim Management auf dem deutschen Markt zu etablieren.

Herr Dr. Sprenger, was reizt Sie am Thema Interim Management und warum glauben Sie, dass es die beste Managementlösung ist?

Interim Management zeigt zunächst einmal, dass Zeitarbeit nicht auf Menschen mit geringer Qualifikation begrenzt ist. Im Gegenteil. Zeitarbeit gibt es gerade am anderen Ende der Qualifizierungsskala: Je besser jemand ausgebildet ist, desto befristeter sind seine Kooperationsverhältnisse. Das gilt insbesondere für Manager. Daher sage ich: Alles Management ist Interim Management.


Auch wenn es noch nicht überall als solches wahrgenommen wird.

Was meinen Sie genau damit?

Auch wenn der Begriff Interim Management in Deutschland noch relativ unbekannt ist, gibt es heute schon nichts anderes mehr. Der Status Quo ist, dass Manager Zeitarbeiter sind. Verträge werden befristet vereinbart und jede „Vorfälligkeit“ ist eingepreist. Wir müssen uns davon verabschieden, dass es so etwas wie eine „Arbeitsplatzsicherheit“ für Manager gibt. Glücklicherweise.

 

Warum glücklicherweise?

Manager werden geholt, weil sie geeignet scheinen, einem Unternehmen in einer ganz bestimmten Situation zu dienen. Es ist ein situationsbezogener Einsatz. Nach einer bestimmten Zeit kann sich die Situation derart ändern, dass eben dieser Manager seine Stärken nicht mehr ausspielen kann, sie sogar zu Schwächen werden. Dann ist es Zeit, sich zu trennen. Das ist für Unternehmen gut, aber auch für Manager. Denn wer zu lange an einer Position festhält, sei es aus Gewohnheit, Eitelkeit oder aus irgendeinem anderen Grund, wird eher früher als später zur Fehlbesetzung.

Vertrauen führt

 

 

Das Prinzip Selbstverantwortung